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Klempner-​Notdienst Tempelhof-​Schöneberg: Haustypen und Zuständigkeiten

Seit 2001 bilden zwei frühere Verwaltungsgebiete einen gemeinsamen Bezirk, und das Bild der Häuser ist entsprechend gemischt: Salonwohnungen, Reihenhäuser mit Garten, Hochhäuser, dazu Gewerbe an der Großbeerenstraße.

Für einen Klempner in Tempelhof-Schöneberg leitet Klempnerkönig, ein Angebot der Hausi24 GmbH, die Anfrage an einen geprüften Partnerbetrieb weiter. Welche Hilfe passt, hängt weniger vom Stadtplan ab als davon, wem das Haus gehört und wo der Wasserzähler sitzt.

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Wappen Tempelhof-Schöneberg
Tempelhof-Schöneberg„Ein Zähler für zwei Hälften“
Rang
Bezirk von Berlin
Eingemeindung nach Groß-Berlin
1920
zwei Verwaltungsgebiete vereint
2001
Bayerisches Viertel gebaut
1900–1914

Hofbericht

Zwei Vorgänger, ein Wappen: wie der Bezirk zusammenwuchs

Den Bezirk tragen Schöneberg und Friedenau, dazu Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde sowie Lichtenrade. Ursprünglich waren das eigenständige Landgemeinden und Städte, die erst mit dem Groß-Berlin-Gesetz 1920 zur Hauptstadt kamen. Jeder dieser Orte brachte eine eigene Geschichte, ein eigenes Zentrum und eine eigene Bebauung mit. Das Bayerische Viertel in Schöneberg etwa wurde zwischen 1900 und 1914 gebaut und verlor im Krieg drei Viertel seiner Häuser; viele Lücken füllte man von 1955 bis 1959 mit viergeschossigen Neubauten. Dass sie heute unter einem Namen laufen, ist eine Verwaltungsentscheidung jüngeren Datums, die an den Häusern nichts änderte.

Die Ceciliengärten in Schöneberg sind Mietshäuser aus den Zwanzigern mit vier Geschossen.

Aus dem Hofbericht · Tempelhof-Schöneberg

Bis zum Jahr 2000 lebten die Ortsteile in zwei getrennten Bezirken: Schöneberg gemeinsam mit Friedenau in dem einen, im anderen Tempelhof mit Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade. Anfang 2001 wurden beide zu Tempelhof-Schöneberg vereint. Seither stehen Gründerzeithäuser, Reihenhaussiedlungen und Hochhäuser in einem Bezirk, ohne dass sich an den Leitungen im einzelnen Haus etwas geändert hätte.

Wer sich durch den Bezirk bewegt, erlebt mehrere Bauwelten. In Schöneberg stehen großbürgerliche Mietshäuser, nahe beieinander auch Reihenhäuser mit Gärten. Mariendorf geht auf ein Angerdorf der Tempelritter zurück, und an der Großbeerenstraße sitzt ein Gewerbegebiet, das gewerblich-industriell geprägt ist. In Lichtenrade dominieren Einfamilienhäuser auf großer Fläche, ergänzt um Hochhaussiedlungen im Osten und in der Mitte. Jede dieser Bauformen bringt eigene Fragen an Wasser und Abwasser mit.

Lehnsgüter des Bezirks Tempelhof-Schöneberg

  • ScSchöneberg

    Zwischen Nollendorfkiez und Akazienkiez liegt das Bayerische Viertel mit großbürgerlichen Wohnungen aus der Zeit um 1900; die Lindenhofsiedlung bildet mit ihren Reihenhäusern samt Gärten den Gegenpol.

  • TeTempelhof

    Benannt nach dem Templerorden, mit Gartenstadt, Altem Park und dem Tempelhofer Feld, das nach der Schließung des Flughafens unbebaut blieb.

  • LiLichtenrade

    Im südlichsten Ortsteil stehen auf großer Fläche Einfamilienhäuser; außerdem wuchsen in den sechziger und siebziger Jahren Hochhaussiedlungen im Osten und in der Mitte heran.

  • MaMariendorf

    Ein Angerdorf der Tempelritter mit dem Mariendorfer Damm als Nord-Süd-Achse, Kleingartenkolonien im Nordosten und einem Gewerbegebiet an der Großbeerenstraße.

Weitere Ortsteile im Bezirk: Marienfelde, Friedenau

Fünf Siegel für Tempelhof-Schöneberg

  • Rohrbruch

    Feuchte Wandstellen, die sich ausbreiten, obwohl alle Hähne zu sind, können auf eine Leitung hinter dem Putz hindeuten. Ein Partnerbetrieb kann Wasserstellen eingrenzen und mit der Eigentümerseite besprechen, wo geöffnet wird.

  • WC & Abfluss

    Stehendes Wasser in der Dusche oder ein gurgelndes Becken beim Spülen kann auf einen verengten Abfluss hindeuten. Erst die Saugglocke, dann kann ein Fachbetrieb Leitung und Strang mit Kamera untersuchen.

  • Bad & Armaturen

    Schwacher Strahl, nachtropfender Hahn, Kalkränder: Das harte Wasser setzt Armaturen zu. Der Perlator lässt sich abschrauben und entkalken, bei Dichtungen oder Kartuschen kann ein Partnerbetrieb prüfen und einschätzen.

  • Warmwasser

    Wird das Wasser nicht richtig warm oder schwankt die Temperatur beim Duschen, kann es an Armatur, Zirkulation oder Speicher liegen. Ein Fachbetrieb kann Messwerte aufnehmen und den Leitungsweg nachvollziehen.

  • Wasserschaden

    Stockflecken, aufgequollene Leisten oder ein modriger Geruch deuten auf Feuchte im Bauteil. Machen Sie Fotos, informieren Sie Verwaltung oder Eigentümer; ein Betrieb kann Quelle und Ausbreitung der Feuchte prüfen.

Strang, Reihenhausbad, Hochhausschacht: dieselbe Frage in drei Bauformen

Im Mietshaus, wie es in Schöneberg viele gibt, laufen mehrere Wohnungen an einem Strang zusammen. Ein Leck im Bad der dritten Etage kann sich zwei Etagen tiefer als Deckenfleck zeigen, und die Absperrung im Keller bedient die Verwaltung. Ältere Stränge bestehen je nach Baujahr aus Gussrohr oder verzinktem Stahl; ein Fachbetrieb kann Zustand und Verbindungen beurteilen. Bei Baujahren vor 1973 kann die Eigentümerseite klären lassen, ob noch Bleileitungen im Haus liegen; nach der Trinkwasserverordnung sind solche Leitungen auszubauen oder stillzulegen.

  • Gründerzeit-Altbau
  • Siedlung & Reihenhaus
  • Plattenbau

Im Reihen- oder Einfamilienhaus, wie in der Lindenhofsiedlung oder in großen Teilen Lichtenrades, steht der Wasserzähler im Keller, und die Installation dahinter ist Sache der Eigentümer. Das betrifft Hauptabsperrhahn, Leitungen, Armaturen und die Entwässerung. Wieder anders sehen die Hochhaussiedlungen im Osten und in der Mitte Lichtenrades aus: Viele Haushalte hängen an gemeinsamen Strängen, und was in der Wand liegt, entscheiden Eigentümer und Verwaltung gemeinsam. Hartes Berliner Wasser setzt hier wie dort Armaturen und Speichern zu.

Gründerzeit-Hinterhof mit Fallrohr, Klempner auf dem Weg zum Seitenflügel – Symbolbild für Tempelhof-Schöneberg
Gründerzeit-Hinterhof mit Fallrohr, Klempner auf dem Weg zum Seitenflügel

Hofordnung

Sanitär-Notdienst in Tempelhof-Schöneberg: Ordnung im Mehrparteienhaus

Wasser, das aus Wand oder Decke tritt, verlangt Überblick: Aus welcher Etage kommt es, und wer im Haus muss Bescheid wissen? Beim Sanitär-Notdienst in Tempelhof-Schöneberg helfen genaue Angaben und freie Zugänge, bevor die Prüfung beginnt. Je klarer die Lage beschrieben ist, desto gezielter kann ein Fachbetrieb vorgehen.

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  1. Austritt beschreiben

    Tropft, spritzt oder sickert es? Zeigen Sie Ort, Stärke und Zeitpunkt an, und notieren Sie, ob ein Gerät in der Nähe läuft.

  2. Ventil probieren

    Drehen Sie versuchsweise das Eckventil am Gerät oder das Wohnungsventil zu und prüfen Sie, ob der Austritt nachlässt.

  3. Wege zum Schacht frei

    Räumen Sie Badezimmerschränke, Wannenverkleidung und Schachtklappe frei, soweit das gefahrlos geht, und halten Sie die Wohnungsschlüssel für Nachbarn bereit.

  4. Hausgemeinschaft informieren

    Eine kurze Nachricht an Verwaltung und Nachbarn genügt, damit Keller, Schächte und die Absperrung der Stränge zugänglich sind.

Fleck an der Decke?

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Edikt

Rohrbruch Tempelhof-Schöneberg: wo das Wasser zuerst sichtbar wird

Im Mietshaus zeigt sich ein Wasserschaden selten dort, wo die Leitung undicht ist. Die Wohnungsleitungen zweigen von Strängen ab, die durch mehrere Geschosse laufen; Wohnungen können ein eigenes Absperrventil haben. Versiegt das Wasser nach dem Zudrehen, sitzt die Stelle dahinter in der Wohnung. Fließt es unverändert weiter, kommt eine Leitung weiter vorn im Netz des Hauses in Betracht; dort kann die Verwaltung im Keller Strangventile schließen. Ein Partnerbetrieb kann prüfen, wo die Stelle liegt, und mit der Verwaltung abwägen, ob ein Abschnitt genügt oder der gesamte Strang erneuert werden sollte.

Erst das Ventil. Danach Fotos, dann der Anruf.

Beim Reihenhaus gehört der Wasserzähler im Keller zur Nahtstelle: Was davor liegt, betreuen die Berliner Wasserbetriebe, was dahinter liegt, die Eigentümer. Ein Rohrbruch in Tempelhof-Schöneberg betrifft hier allein die Eigentümerseite, und die Arbeit an der Trinkwasserleitung muss ein Betrieb aus dem Installateurverzeichnis der Wasserbetriebe ausführen. Der Hauptabsperrhahn sollte bekannt sein, bevor etwas passiert, und im Haushalt sollte jeder wissen, wo er sitzt. Ein Betrieb kann bei der Gelegenheit prüfen, in welchem Zustand Ventile, Verbindungen und Armaturen sind, und raten, was bei der nächsten Gelegenheit erneuert werden sollte.

Wem welches Rohr gehört, entscheidet der Zähler

Mit dem Wasserzähler setzt die Hausinstallation ein, und sie liegt bei den Eigentümern. Für die Leitung bis zum Zähler sind die Wasserbetriebe Ansprechpartner der Eigentümer. Bei Mehrparteienhäusern ist die Hausverwaltung die erste Anlaufstelle für Stränge, Schächte und Speicher; Mängel in der Wohnung zeigt man dem Vermieter nach § 536c BGB an. Gewerbliche Betreiber verantworten Anlagen wie Abscheider und Speicher selbst, einschließlich der vorgeschriebenen Prüfungen und Nachweise. Wer im eigenen Haus wohnt, entscheidet allein über Erneuerung und Wartung.

FallWer ist gefragt
Gemeinsamer Strang im MietshausHausverwaltung und beauftragter Fachbetrieb
Rückstauschutz im ReihenhauskellerEigentümerin oder Eigentümer
Warmwasserzentrale im HochhausEigentümerseite über die Verwaltung
Eckventil in der MietwohnungVermieter, nach Mängelanzeige

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Nennen Sie Bezirk, Etage und den Schaden.

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