KlempnerKönig01579 2842377
  1. Start
  2. Ratgeber
  3. Kein Warmwasser: Durchlauferhitzer, Therme oder Speicher?

Warmes Wasser

Die Dusche bleibt kalt: erst einordnen, dann melden

Morgens unter der Dusche zeigt sich, ob die Warmwasserversorgung funktioniert. Fällt sie aus, hilft zuerst die Frage, wie das Wasser in Ihrem Haus überhaupt erwärmt wird. Denn ein Durchlauferhitzer im Bad verhält sich anders als ein Speicher, eine Gasetagenheizung oder die zentrale Anlage im Keller.

Anrufen01579 2842377
Klempner prüft unter der Spüle den Anschluss eines Warmwassergeräts – Kein Warmwasser

Ein Hahn, die ganze Wohnung oder das ganze Haus?

Der erste Blick gilt dem Umfang des Ausfalls. Bleibt nur ein Hahn kalt, während die Dusche warm wird, liegt das Problem an dieser Armatur oder an ihrem Perlator. Bleibt alles in der Wohnung kalt, ist das Gerät der Wohnung betroffen. Fehlt in mehreren Wohnungen Warmwasser, gehört die Störung zur zentralen Anlage und somit zum Haus.

Fragen Sie zuerst die Nachbarn, bevor Sie in der eigenen Wohnung suchen. Wer das Ergebnis dieser kleinen Umfrage der Hausverwaltung mitteilt, macht die Eingrenzung für Fachleute deutlich einfacher. Notieren Sie dabei auch, ob das Wasser überhaupt nicht warm wird oder nur nach langem Ablaufen.

Der elektrische Durchlauferhitzer im Bad

In vielen Wohnungen sitzt unter dem Waschbecken oder in der Küche ein elektrisch beheizter Durchlauferhitzer. Er wärmt Wasser erst, wenn es durchfließt, und arbeitet mit einer hohen elektrischen Leistung. Wird das Wasser nur lau oder bleibt kalt, können verkalkte Heizelemente, ein Defekt an der Steuerung oder eine ausgefallene Sicherung die Ursache sein.

Sie selbst schalten höchstens den Perlator frei, wenn der Strahl dünn ist. Am Gerät etwas einzustellen oder zu öffnen, ist Sache einer Elektrofachkraft oder eines Fachbetriebs für Sanitär, denn dort liegen Netzspannung und Wasser dicht beieinander.

Warmwasserspeicher und Boiler

Ein Speicher hält Wasser vorrätig und heizt es elektrisch oder über einen Wärmetauscher. Bleibt die Wärme aus, kommen ein Heizstab, ein Thermostat oder ein verkalkter Wärmetauscher in Betracht. Tropft das Sicherheitsventil, deutet das auf Druck oder Kalk im System hin; das ist ein Zeichen für den Fachmann, kein Anlass zum Drehen am Ventil.

Ist der Raum um den Speicher nass, schließen Sie das Absperrventil des Kaltwasserzulaufs, wenn es erreichbar ist, und fotografieren Sie die Stelle. Den Strom schalten Sie nur ab, wenn der Sicherungskasten trocken und gefahrlos zugänglich ist.

Kurz gesagt Klären Sie zuerst den Umfang: ein einzelner Hahn, die gesamte Wohnung oder alle Wohnungen im Haus. Perlator entkalken ist erlaubt, an Therme, Gas und Elektrik arbeiten ausschließlich Fachbetriebe. Zentrale Anlagen meldet die Verwaltung.

Gasetagenheizung und Therme im Altbau

In manchen Altbauwohnungen erwärmt eine Gastherme in Küche oder Bad das Wasser für die Wohnung und die Heizung. Fällt sie aus, kann der Fehler an Gaszufuhr, Zündung, Wasserdruck oder Wärmetauscher liegen. Display-Meldungen helfen den Fachleuten, nicht den Bewohnern.

Am Gerät stellen Sie nichts ein und öffnen nichts; Therme und Gasleitung bleiben Fachleuten mit Zulassung für Gasinstallation vorbehalten. Bei Gasgeruch meiden Sie Licht, Schalter und Klingel, öffnen die Fenster, verlassen das Haus und alarmieren von draußen die Feuerwehr unter 112 oder den Störungsdienst Ihres Gasversorgers.

Zentrale Warmwasserbereitung im Mehrfamilienhaus

Größere Häuser versorgen alle Wohnungen aus einem gemeinsamen Speicher im Keller, dazu gehören Zirkulationsleitungen, Pumpen und Mischventile. Fällt dort etwas aus, bleibt in mehreren Wohnungen das Wasser kalt. Das melden Sie der Hausverwaltung; sie beauftragt den zuständigen Fachbetrieb.

Auf solchen Anlagen liegt auch hygienischer Druck: Bei vermieteten Häusern mit Großanlage verlangt die Trinkwasserverordnung regelmäßige Untersuchungen auf Legionellen, bei gewerblicher Abgabe mindestens alle drei Jahre. Kommt die Meldung von mehreren Parteien, kann die Verwaltung Ursache und Dringlichkeit besser einschätzen.

Melden und dokumentieren

Notieren Sie, seit wann das Wasser kalt bleibt, welche Armaturen betroffen sind und ob Nachbarn dasselbe berichten. Defekte Warmwasseraufbereitung führt der Berliner Mieterverein unter den Mängeln auf, die Mieter anzeigen können; die Anzeige an den Vermieter ist nach § 536c BGB Ihre Pflicht. Schriftlich lässt sich die Meldung später belegen.

Halten Sie fest, ob zuvor etwas auffiel: Geräusche, Tropfen am Gerät, schwankende Temperatur oder Kalkreste im Duschkopf. Solche Beobachtungen helfen dem Fachbetrieb, die Ursache schneller einzuordnen als ein bloßer Satz, das Wasser sei kalt. Ein Foto vom Typenschild und vom Display des Geräts, falls eines vorhanden ist, erspart Rückfragen.

Ab hier gehört es in Fachhände

Ein Fachbetrieb ist immer dann gefragt, wenn Therme, Durchlauferhitzer oder Speicher selbst betroffen sind, das Sicherheitsventil tropft oder Wasser am Gerät austritt. Gasgeräte gehören einem zugelassenen Fachbetrieb für Gasinstallation, die Trinkwasserseite einem Betrieb aus dem Installateurverzeichnis der Wasserbetriebe. Elektrik am Durchlauferhitzer prüft eine Elektrofachkraft.

Anrufen01579 2842377

Bitte um Audienz

Nennen Sie Bezirk, Etage und den Schaden.

01579 2842377